Montag 22 Oktober 2018

Geschichte

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1939 gründeten Bobi und Leu (Alex und Harold Taeschler) eine neue Pfadiabteilung mit dem Wappen und Namen des nahen Schlosses im Seetal. Der erste Sitz der Abteilung war Sarmenstorf. Schon mehrere Jahre vorher existierte ein Pfadigruppe unter dem gleichen Namen als Stamm der Pfadfinderabteilung Wohlen. Trotz langer Militärdienstabwesenheit der Leiter meisterte die junge Organisation die Gründerjahre mit Erfolg und erweiterte das Einzugsgebiet in die benachbarten Dörfer Seengen, Meisterschwanden und Fahrwangen. Die traditionellen Fähnli mit den Namen Panther, Biber und Adler entstanden. Kurz nach den Kriegswirren organisierten die Hallwyler ein denkwürdiges Sommerlager in Südfrankreich mit französischen Pfadfindern, welche bald darauf zum Gegenbesuch zu uns an den Hallwilersee kamen, wo sie in Beinwil in der Jugendherberge untergebracht waren. Die Filme aus jener Zeit von Storch und anderen Filmamateuren sind ein bleibendes Zeugnis der bewegten Anfangszeit unserer Abteilung. Eine seither nie mehr erreichte Blüte erlebte die Abteilung zwischen den späten sechziger Jahren bis Mitte der achziger Jahre mit grossen Mitgliederzahlen und vielen Aktivitäten. In diese Zeit fällt auch die Gründung einer Mädchenabteilung, welche bald darauf mit der Knabenabteilung fusionierte und damit pionierhaft vorlebte, was später in der ganzen Schweiz selbstverständlich werden sollte. Die Roverinnen und Rover waren in dieser Zeit besonders aktiv, gewannen Roverhorn (kantonaler Wettkampf) und Roverschwert (Schweizermeisterschaft) und unternahmen viele abenteuerliche Reisen auf Rhone, Inn und Enns mit Schlauchbooten, mit Velos in Finnland und mit Döschwoos in Korsika. 1989 zum 50-Jahr-Jubiläum durfte die Abteilung erstmals ein eigenes Pfadiheim in Fahrwangen beziehen und verlegte den Sitz in diese Gemeinde. Leider war das „Hebammehuus“ dem Abbruch geweiht, sodass schon wenige Jahre später eine neue Bleibe gesucht werden musste. Mit Storch (Peter Ruepp), einem Pfader der ersten Stunde, fand die Abteilung den grosszügigen Mann, welcher sein Land zu einem symbolischen Mietzins für einen Neubau zur Verfügung stellte. 1997 konnten die Aktiven den neuen Sitz an der Sarmenstorferstrasse in Seengen beziehen. Ehemalige Militärbaracken boten eine heimelige und praktische Bleibe für die Kinder und Jugendlichen.

Nach dem Tode von Storch wurde das Land an der Sarmenstorferstrasse der Heilsarmee vermacht und ein erneuter Umzug stand an. 2012 fand die Pfadi dank Göfu (Andreas Lüscher) und der Gemeinde Seengen eine neue Bleibe beim Wasserreservoir Ritzenstud in Seengen. Die gesamte Barracke wurde durch Aktive, den APV und diverse ausgebildeten Helfer vom Rügel zur Ritzenstud verfrachtet und dort neu aufgebaut. So kann nun der Pfadibetrieb an einem neuen Ort mit viel neuer Motivation weitergeführt werden und der Pfadi-Geist weitergelebt werden.


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Max-Albrecht Fischer v/o Xam

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